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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2015/1581/


Entwurfstechnische Empfehlungen für Autobahntunnelstrecken

Technical design recommendations for motorway tunnels

Bark, Andreas ; Kutschera, René ; Resnikow, Katerina ; Baier, Michael M. ; Schuckließ, Wolfgang

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Anschlussstelle , Autobahn , Ballungsgebiet , Deutschland , Forschungsbericht , Sicherheit , Straßenentwurf , Tunnel , Zuflussregelung
Freie Schlagwörter (Englisch): Conurbation , Germany , Highway design , Interchange , Motorway , Ramp metering , Research report , Safety , Tunnel
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 22 Entwurf von Verkehrsinfrastruktur
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 54 Tunnelbau
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Sonstige beteiligte Institution: Technische Hochschule Mittelhessen. Fachgebiet Straßenwesen und Vermessung
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe V: Verkehrstechnik
Bandnummer: 265
ISBN: 978-3-95606-210-0
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum: 28.09.2015
Bemerkung: Außerdem beteiligt: Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier (Aachen)
Kurzfassung auf Deutsch: Der Entwurf und der Betrieb von Tunneln im Zuge von Bundesautobahnen sind in den Richtlinien für die Anlage von Autobahnen (RAA 2008) und in den Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT 2006) geregelt. Hier sind die Hinweise zu der Wahl des Tunnelquerschnittes und zu den anzusetzenden Trassierungsgrenzwerten sowie die Anforderungen hinsichtlich Sicherheit und Betriebsabläufen enthalten. Zielsetzung des Forschungsvorhabens war es daher, die Tunnelbauwerke bezüglich ihrer Verkehrssicherheit zu untersuchen. Auf Grundlage der vorhandenen Informationen zur Trassierung wurden die Tunnelbauwerke gemäß ihrer Besonderheiten typisiert. Die Typisierung der 41 untersuchten Tunnel wurde anhand der Merkmale Fahrstreifenanzahl, dem Vorhandensein von Seitenstreifen und Ein- und Ausfahrten in Tunneln sowie der Höhe der zulässigen Höchstgeschwindigkeit vorgenommen. Im nächsten Arbeitsschritt wurde eine makroskopische Unfallanalyse durchgeführt. Für die Analyse wurden die Verkehrsunfallanzeigen bzw. vergleichbare Unfalldaten aus Lieferungen der Polizeidienststellen herangezogen. Darauf aufbauend wurden Unfallkenngrößen der einzelnen Tunnelröhren ermittelt. Das Tunnelkollektiv umfasste Tunnelstrecken sowohl mit als auch ohne Anschlussstellen. In der makroskopischen Unfallanalyse wurden die ermittelten Unfallkenngrößen der Tunnelteilkollektive gegenübergestellt sowie mit denen der Aussenstrecken verglichen. Die Bewertung des Unfallgeschehens in Tunneln führte zu der Erkenntnis, dass eine Anordnung von Seitenstreifen zur Senkung der Unfallrate und der mittleren Unfallkostenrate bei 2-streifigen Tunnelquerschnitten beitragen kann. In der anschließenden mikroskopischen Unfallanalyse wurden die Anschlussstellen innerhalb der Tunnelbauwerke untersucht. Hierbei wurden vor allem die Unfallmerkmale wie Unfallursachen und Unfallumstände näher betrachtet. Die Betrachtung der Lage von Ein- und Ausfahrten in Tunneln hat ergeben, dass diese keine eindeutige Auswirkung auf das Unfallgeschehen hat. Infolge der Ein und Ausfahrvorgänge treten jedoch vermehrt Unfälle in diesen Bereichen auf. Somit sind die Ein- und Ausfahrten in Tunneln nach Möglichkeit zu vermeiden. Darüber hinaus wurde eine Analyse zum Verkehrsablauf in Tunneln durchgeführt. Im Rahmen dieser Analyse erfolgten für ausgewählte Tunnel die Modellierung von q-V-Beziehungen und die Ermittlung von Kapazitätswerten.
Kurzfassung auf Englisch: The design and the operation of tunnels for Federal motorways are regulated in the guidelines for both the Design of Motorways (RAA 2008) and for Equipment and Operation of Road Tunnels (RABT 2006). Included in this outline are the references for the choice of the tunnel cross-sections and for the values of the route survey, as well as the requirements for safety and operational procedures. The aim of this research project was to investigate the tunnel buildings with regard to their road safety. Based on the existing information about the route survey, the tunnel structures were categorized according to their specific features. The categorization of the 41 tunnels investigated was carried out in terms of the following features: number of lanes, the existence of shoulders, entries and exits in tunnels as well as the maximum speed limit allowed. In the next phase, a macroscopic accident analysis was carried out. For this analysis, a few road accident reports which were supplied by police stations were examined. Based on this, the accident parameters of the individual tunnel tubes were investigated. The tunnels investigated included ones with and without junctions. In the macroscopic accident analysis, the accident parameters of all the tunnels investigated were contrasted and compared with those of the outer lanes. Due to the evaluation of the accidents in the tunnels, it was determined that the layout of the shoulders would lead to a reduction of the rate and average cost of accidents. Following this a microscopic accident analysis was completed and the junctions within the tunnel structures were investigated. The analysis of the accident occurrences was carried out separately for each tunnel. Primarily, the characteristics of accidents such as the causes and circumstances of an accident were looked at more closely. Observation of the positions of the entries and exits showed that they have no definite effect on the possibility of an accident occurring; however, as a result of entering or exiting a motorway, a lot of accidents still occur. Therefore, the entrances and exits in tunnels should be avoided when possible. Furthermore, an analysis on the flow of traffic in tunnels was carried out. Due to the analysis carried out, the model from speed-flow-relationships (q-V-relations) was selected for the chosen tunnels and for determining their capacity.