Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Report (Bericht) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/158/


Hydrophobierungsqualität von flüssigen und pastösen Hydrophobierungsmitteln

Hydrophobing quality of liquid and paste-like hydrophobing agents

Panzer, John ; Hörner, Hans-Jürgen ; Kropf, Anika

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (535 KB)

Bookmark bei Connotea Bookmark bei del.icio.us
Freie Schlagwörter (Deutsch): Beton , Dauerhaftigkeit , Deutschland , Forschungsbericht , Hydrophob , Messung , Oberfläche , Qualität , Versiegelung
Freie Schlagwörter (Englisch): Concrete , Durability , Germany , Hydrophobic , Measurement , Research report , Sealing of coat (on top of the surfacing) , Surface
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 61 Unterhaltung und Instandsetzung
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 35 Verschiedene Baustoffe
Collection 3: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 32 Zementbeton
Institut: Abteilung Brücken- und Ingenieurbau
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe B: Brücken- und Ingenieurbau
Bandnummer: 51
ISBN: 3-86509-504-6
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 04.08.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Die Untersuchungen an einer Auswahl von insgesamt 16 Hydrophobierungsmitteln zeigen, dass diese Produkte inzwischen eine hohe Qualität erreicht haben. Wenn diese Mittel regelwerksgerecht von geschultem Personal eingesetzt werden, lassen sich damit eine hohe Ausführungsqualität erzielen und Betonbauteile gegen eindringendes Wasser und darin gelöste Chloride erfolgreich schützen. Nach einer Versuchsdauer von 4 Jahren lassen die Messwert-Zeit-Kurven den Schluss zu, dass eine wesentlich höhere Dauerhaftigkeit als bei den früheren Produkten zu erwarten ist. Aufgrund ihrer hohen Konsistenz eignen sich die pastösen Produkte insbesondere für geneigte und senkrechte Flächen besser als die dünnflüssigen Mittel. Durch den relativ hohen Wirkstoffanteil und die Zusammensetzung sowie durch die größere Kontaktzeit der pastösen Produkte an der Bauteiloberfläche ist weitestgehend zielsicher eine hohe Qualität erreichbar. Auch mit den übrigen Mitteln mit gleich hohen Wirkstoffgehalten kann eine solche Qualität erzielt werden, wenn sie unter den richtigen Applikationsbedingungen eingesetzt werden und das ausführende Personal im Umgang mit Hydrophobierungen erfahren ist. Zu Beginn einer Applikation und während der Folgemessungen wurde immer auch die Feuchtigkeit des Betons im oberflächennahen Bereich des Betons mit einem elektrischen Feuchtemessgerät ermittelt. In den Untersuchungen konnte belegt werden, dass eine deutliche Abhängigkeit der Hydrophobierungsqualität von der Feuchte während der Applikation und ebenso eine deutliche Abhängigkeit der Messwerte von der Feuchte während der Messung besteht. Mit sinkender Applikationsfeuchte nimmt die Hydrophobierungsqualität zu. Andererseits steigen mit steigender Messfeuchte die Hydrophobierungs-Messwerte, und die Hydrophobierungsqualität nimmt scheinbar ab. Tatsächlich misst man jedoch unter gleichen Feuchtebedingungen auch gleich hohe Qualitäten. Die anlässlich der umfangreichen Untersuchungen und insbesondere in der Praxis gesammelten Erfahrungen bei den Frühjahrs- und Herbstmessungen haben erbracht, dass die Applikationsfeuchte bei höchstens 3 M-% und die Messfeuchte zwischen 1,5 M-% und 3 M-% - jeweils gemessen mit dem elektrischen Feuchtemessgerät - liegen sollten. Eine der Voraussetzungen für die Verwendbarkeit eines Produkts als Feuchteschutz einer Betonoberfläche ist, dass es zugelassen ist. Eine hohe Ausführungsqualität setzt darüber hinaus auch den regelwerksgerechten Einsatz der Produkte sowie einen qualifizierten Umgang damit voraus. Es müssen Probeflächen angelegt werden, und letztendlich darf auf einen Qualitätsnachweis im Rahmen der Eigenüberwachung mit dem vorgeschriebenen Messverfahren nicht verzichtet werden. Der Originalbericht enthält als Anhänge eine Darstellung der umfangreichen Messergebnisse in Form von Messwert-Zeit-Kurven, Balkendiagrammen und Tabellen, die die Aussagen des Berichtes ergänzen. Auf die Wiedergabe dieser Anhänge wurde in der vorliegenden Veröffentlichung verzichtet. Sie liegen bei der Bundesanstalt für Straßenwesen vor und sind dort einsehbar. Verweise auf die Anhänge im Berichtstext wurden zur Information des Lesers beibehalten.
Kurzfassung auf Englisch: The investigations on a selection of a total of 16 hydrophobing agents show that these products have meanwhile achieved a high quality. If these agents are used in accordance with the bodies of rules and regulations by trained staff, a high quality of implementation can be reached in this way and concrete components can be successfully protected against penetrating water and the chlorides dissolved in it. After a testing period of 4 years, the measurement valuetime curves lead to the conclusion that a considerably higher durability than in the case of former products can be expected. Due to their high consistency, the pastelike products are particularly suitable for inclined and vertical surfaces, more so than thin fluids. Due to the relatively high proportion of active agents and the composition as well as the longer contact time the paste-like products have with the surface of the component, it can be assured to a large extent that a high quality will be reached. This type of quality can also be achieved with the other agents with an equally high content of active agents, if they are used under the proper application conditions and the staff carrying out the job is experienced in dealing with hydrophobing. At the start of an application and during the subsequent measurements the moisture of the concrete in the area close to the surface was also always determined with an electric moisture measuring device. The following could be proven in investigations: The hydrophobing quality clearly depends on the moisture during application and The measurement values also clearly depend on moisture during measurement. The hydrophobing quality improves with a decreasing moisture during application. On the other hand, the hydrophobing measurement values increase with an increase in moisture during measurement and the hydrophobing quality apparently decreases. However, we can actually measure under the same moisture conditions as well as equally high qualities. The experiences gathered during the extensive investigations and particularly in practice during the measurements taken in spring and autumn show that the moisture during application should lie at a maximum of 3 M-% and the moisture during measurement between 1,5 M-% and 3 M-% - meas-ured with the electrical moisture measuring device in each case. One of the prerequisites for the ability to use a product as a means of moisture protection for a concrete surface is that it has been approved . A high quality during implementation also assumes the use of the products in accordance with rules and regulations as well as a qualified handling of these products. Test surfaces must be created and eventually there has to be proof of quality within the framework of self-monitoring using the prescribed measurement process. The original report includes, as appendices, a representation of the extensive measurement results in the form of measurement value time graphs, bar charts and tables, which supplement the state-ments made in the report. The reproduction of these appendices has been rejected in the present publication. They are available at the Federal Highway Research Institute and can be viewed there. References to the appendices in the report have been maintained for the information of the reader.