Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

InBuch (Kapitel / Teil einer Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2015/1568/


Suchtmittel im Straßenverkehr 2011 - Zahlen und Fakten

Albrecht, Martina ; Leipnitz, Christine ; Schulze, Horst

Originalveröffentlichung: (2013) Jahrbuch Sucht 2013, S. 169-180

Bookmark bei Connotea Bookmark bei del.icio.us
Freie Schlagwörter (Deutsch): Alter , Deutschland , Droge , Fahrer , Frau , Mann , Polizei , Statistik , Straßenverkehrsrecht , Tag (24 Stunden) , Test , Tödlicher Unfall , Trunkenheit , Unfall , Unfallhäufigkeit , Ursache , Wochenende , Wochentag
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Accident rate , Age , Cause , Day (24 hour period) , Driver , Drugs , Drunkenness , Fatality , Germany , Man , Police , Statistics , Test , Traffic regulations , Weekday , Weekend , Women
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 81 Unfallstatistik
Institut: Abteilung Verhalten und Sicherheit im Verkehr
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialarbeit
Dokumentart: InBuch (Kapitel / Teil einer Monographie)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 22.09.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Zwischen 2000 und 2011 hat die Zahl der bei Unfällen mit Personenschäden Beteiligten unter Alkoholeinfluss um 42 % abgenommen. Im gleichen Umfang (42 %) hat sich auch die Anzahl der Alkoholunfälle mit Personenschaden reduziert. Nach wie vor tritt bei Pkw-Fahrern Alkohol als Unfallursache am häufigsten in der Altersgruppe der 21- bis 24-jährigen Männer auf, mit Abstand gefolgt von den Gruppen der männlichen 18- bis 20-jährigen Fahrer und der 25- bis 34-Jährigen. Die Anzahl der an Unfällen mit Personenschaden beteiligten männlichen Pkw-Fahrer fällt gut 6-mal so hoch aus wie die der weiblichen. Alkoholunfälle mit Personenschaden ereignen sich am häufigsten in den Abend- und frühen Morgenstunden und insbesondere in den Wochenendnächten. Unter den Verursachern dieser nächtlichen Freizeitunfälle sind junge Erwachsenen überproportional vertreten. Die Gefährdung der Verkehrssicherheit durch drogenbeeinflusste Kraftfahrer hat in den letzten Jahren zugenommen. Daher wurden Ausbildungsmaßnahmen für die Polizei zur besseren Erkennung einer Drogenwirkung bei Kraftfahrern eingeführt. In den Jahren 1998 und 1999 traten darüber hinaus verschiedene gesetzliche Neuregelungen in Kraft. Vor diesem Hintergrund ist die Dokumentation der Unfallursache "andere berauschende Mittel" deutlich angestiegen, liegt aber immer noch um ein Vielfaches niedriger als die Unfallursache Alkohol.
Kurzfassung auf Englisch: Between 2000 and 2010 the number of persons involved in road traffic accidents with personal injury impaired by alcohol decreased by 42 %. At about the same extent (42 %) the number of accidents under the influence of alcohol decreased. Car accidents due to alcohol still most often occur within the age group of 21-24-year-old male drivers, followed with a distance by the age group of 18-20-year-old drivers and the age group of 25-34-year-olds. The number of accidents with personal injury caused by alcoholised male car drivers is over 6 times higher than those caused by alcoholised female drivers. Accidents under the influence of alcohol with personal injury happen most often during the evening and early morning hours, especially during weekend nights. Among the responsible parties of these "leisure-time-accidents" at night, young adults occur disproportionately. The risk to traffic safety presented by drivers who are under the influence of drugs has increased over the last few years. For this reason a training programme for the police was started to improve recognition of the effects of drugs on drivers. In 1998 and 1999 new legislative regulations came into force. Against this background there has been an increase in the documentation regarding "other intoxicating substances" as the cause of accidents, even though the numbers are still much lower than the accidents under the influence of alcohol.