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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2015/1507/


Analyse von Unfalldunkelziffern

Analysis of missing accident data

Siegener, Wilfried ; Lenhart, Werner


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Aufzeichnung , Fußgänger , Nacht , Radfahrer , Schweregrad (Unfall, Verletzung) , Statistik , Tag (24 stunden) , Unfall , Unfallhäufigkeit
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Accident rate , Cyclist , Day (24 hour period) , Night , Pedestrian , Recording , Severity (acid, injury) , Statistics
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 81 Unfallstatistik
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialarbeit
Sonstige beteiligte Institution: Ingenieurbüro für Verkehrstechnik (Karlsruhe)
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Forschungsberichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Bereich Unfallforschung
Bandnummer: 134
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1986
Publikationsdatum: 17.08.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Die Zielsetzung der Arbeit bestand darin, Erkenntnisse über das "Dunkelfeld" beziehungsweise die "Unfalldunkelziffer" der amtlichen Straßenverkehrsunfallstatistik in Deutschland zu gewinnen. Dazu wurde eine Datenerhebung in einem begrenzten Gebiet durchgeführt. Die Untersuchung sollte Hinweise ermöglichen über die Größe der Unfalldunkelziffer in Abhängigkeit von bestimmten Unfallmerkmalen sowie über die Struktur des Dunkelfeldes im Vergleich zur amtlichen Statistik. Als unterer Grenzwert für die Unfalldunkelziffer in der Pilotstudie wird ein Wert von 44 % angesehen. Die Untersuchung zeigt eine deutliche Abhängigkeit der Dunkelziffer von der Unfallschwere. Die Dunkelziffer liegt geringer bei Unfällen mit "ungeschützten" Unfallobjekten (Unfälle mit Fußgängern und Zweiradfahrern). Der Erfassungsgrad für Nachtunfälle ist größer als für Tagunfälle. Die Untersuchungsergebnisse zeigen insgesamt, dass die Struktur der amtlichen Statistik deutlich von der Struktur des Dunkelfeldes abweicht. Es wird die begründete Annahme ausgesprochen, dass die amtliche Verkehrsunfallstatistik unvollständig ist, wobei der Erfassungsgrad nicht einheitlich ist, sondern von verschiedenen Merkmalen (Unfallschwere, Unfallart, etc.) abhängt.