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Buch (Monographie) zugänglich unter
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Bedeutung, Besonderheiten und Rekonstruktionen der Mehrfachkollisionen von Personenkraftwagen : Auswertung von Erhebungen am Unfallort

Appel, Hermann ; Otte, Dietmar ; Schlichting, Klaus-Dieter


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Drei , Eigenschaft , Statistik , Unfall , Unfallhäufigkeit , Unfallrekonstruktion , Zusammenstoß
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Accident rate , Collision , Properties , Reconstruction (accid) , Statistics , Three
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 80 Unfallforschung
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Sonstige beteiligte Institution: Institut für Fahrzeugtechnik (Berlin)
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Forschungsberichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Bereich Unfallforschung
Bandnummer: 154
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1987
Publikationsdatum: 14.08.2015
Bemerkung: Außerdem beteiligt: Unfallchirurgische Klinik (Hannover)
Kurzfassung auf Deutsch: Es wurden Unfälle, die im Rahmen des Forschungsprojektes "Erhebungen am Unfallort" dokumentiert wurden, hinsichtlich der Häufigkeit und der Charakteristik von Pkw-Mehrfachkollisionen analysiert. Beschrieben wurden bei einer vergleichenden Gegenüberstellung von Einfach- und Mehrfachkollisionen die Besonderheiten, die die Mehrfachkollisionen prägen, und zwar im Vorfeld des Unfallgeschehens wie auch im Unfallgeschehen selbst. Mit allen beobachteten Unterschieden der Merkmalsausprägungen ist eine Steigerung der Ausgangsgeschwindigkeit, also der Geschwindigkeit, die vor dem Unfallgeschehen gefahren wurde, verbunden. Die Entstehungswahrscheinlichkeit von Mehrfachkollisionen steigt mit der Zunahme der Fahrgeschwindigkeiten. Geschlechtsspezifische Unterschiede sind lediglich für die Wahl der Ausgangsgeschwindigkeiten vor dem Unfallereignis von Bedeutung. Keine Rolle spielen Fahrzeugeigenschaften bei der Entstehung von Mehrfachkollisionen. Bei Mehrfachkollisionen wurde häufig beobachtet, dass Pkw seitlich mit Objekten am Straßenrand (Leitplanke, Bäume etc.) zusammenstoßen. Bei Seitenkollisionen treten überdurchschnittlich schwere Fahrzeugdeformationen sowie schwere Verletzungen am Kopf, im Thoraxbereich und an den oberen Extremitäten auf. Die Rekonstruktion von Mehrfachkollisionen wird durch ein oftmals komplexes Spuren- und Deformationsbild erschwert. Hilfreich erweisen sich fotogrammetrische Verfahren wie Stereoaufnahmen und Draufsichtfotografie.