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Buch (Monographie) zugänglich unter
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Vergleich der Verkehrssicherheit in der Bundesrepublik Deutschland und Großbritannien

Leutzbach, Wilhelm ; Buck, Andreas ; Kim, H.-S. ; Schmidt, M.


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Aggression (psychol) , Deutschland , Erziehung , Fahrausbildung , Fahrer , Forschungsbericht , Geschwindigkeit , Messung , Risiko , Schweregrad (Unfall, Verletzung) , Sicherheit , Statistik , Unfall , Vereinigtes Königreich , Verhalten , Verkehr , Verkehrsteilnehmer , Verkehrsverflechtung
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Aggressiveness (psychol) , Behaviour , Driver , Driver training , Education , Germany , Measurement , Merging traffic , Research report , Risk , Road user , Safety , Severity (acid, injury) , Speed , Statistics , Traffic , United Kingdom
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 80 Unfallforschung
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialarbeit
Sonstige beteiligte Institution: Institut für Verkehrswesen (Karlsruhe)
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Forschungsberichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Bereich Unfallforschung
Bandnummer: 183
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1988
Publikationsdatum: 14.08.2015
Bemerkung: Außerdem beteiligt: University College London. Transport Studies Group; University of Cambridge. Medical Research Council; Institut für Psychologie (Mannheim); SOCIALDATA, Institut für empirische Sozialforschung (München). Weiter beteiligte Personen: R. E. allsop, A. S. Hakkert, M. Tight, I. D. Brown, B. Biehl, W. Brög, K. Schwertner, M. Voltenauer-Lagemann
Kurzfassung auf Deutsch: Aus der Gegenüberstellung der in England und in Deutschland ermittelten Kenngrößen konnten Vermutungen beziehungsweise Tendenzen bezüglich der Verhaltensweisen abgeleitet werden. Die durch die ermittelten Daten fundierten Aussagen lassen sich wie folgt zusammenfassen: - Die deutschen Fahrer nutzen im Mittel kleinere Zeitlücken beziehungsweise Zeitdifferenzen zum Einfahren in den Hauptstrom als die englischen Fahrer, weshalb ein riskanteres Verhalten vermutet werden kann. - Auf deutschen Landstraßen scheint schneller gefahren zu werden als auf englischen Landstraßen. - Die deutschen Fahrer nähern sich im Nebenstrom dem Knoten mit höherer Geschwindigkeit als die englischen Fahrer, was ebenfalls auf eine größere Risikobereitschaft oder sogar größere Aggressivität schließen läßt. Bezüglich des Unfallgeschehens lässt sich daher vermuten, dass in Deutschland durch riskanteres Einfahren in die Hauptstraße die Unfallzahl, und durch höhere Geschwindigkeiten die Unfallschwere erhöht werden. Es lässt sich weiter vermuten, dass die englische Fahrweise, da sich die Fahrer langsamer der Einmündung nähern, defensiver ist, woraus sich günstige Auswirkungen auf das Unfallgeschehen ergeben. In dieser Studie wurden am Beispiel der Einmündung die Probleme solcher Messungen und Vergleiche aufgezeigt und versucht, die Risikoakzeptanz messtechnisch zu quantifizieren; anhand der Ergebnisse konnte dabei generell ein etwas riskanteres Verhalten der deutschen Fahrer festgestellt werden. Die Aussagen beziehen sich dabei natürlich zunächst nur auf die den Messungen zugrundeliegenden Einmündungen. Um allgemeingültige Aussagen zum Verhalten der Verkehrsteilnehmer zu erhalten, bedarf es weiterführender Untersuchungen, in die weitere typische Verkehrssituationen mit entsprechenden Aufgaben für die Verkehrsteilnehmer aufgenommen werden.