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Buch (Monographie) zugänglich unter
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Radfahren - aber sicher! : Symposium der Deutschen Verkehrswacht in Zsarb. mit der Bundesanstalt für Straßenwesen am 16./17. November 1987 in Wiesbaden

Riding a bicycle safely : symposium held November 16-17, 1987, in Wiesbaden


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Alkohol , Erziehung , Fahrrad , Gesetzgebung , Kind , Konferenz , Niederlande , Polizei , Radfahrer , Radweg , Sicherheit , Unfall
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Alcohol , Bicycle , Child , Conference , Cycle track , Cyclist , Education , Legislation , Netherlands , Police , Safety
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Handel, Kommunikation, Verkehr
Sonstige beteiligte Institution: Deutsche Verkehrswacht e.V.
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Forschungsberichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Bereich Unfallforschung
Bandnummer: 190
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1989
Publikationsdatum: 13.08.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Bei der Veranstaltung, die am 16. und 17. November 1987 zu dem Thema "Radfahren - aber sicher!" in Wiesbaden stattfand, ging es darum, dem Sicherheitsbedürfnis des zunehmenden Radfahrverkehrs in der Bundesrepublik Deutschland gerecht zu werden, andererseits aber auch das nicht unproblematische Verhältnis zwischen der Radfahrerpopulation auf der einen und den übrigen Verkehrsteilnehmergruppen auf der anderen Seite auszuleuchten. In der jüngeren Vergangenheit wurden Klagen geäußert wie etwa die, dass sich die Radfahrer ihr eigenes Gesetz schafften. Von den Betroffenen wird dagegengehalten, dass die den Straßenverkehr betreffenden Gesetze und Verordnungen aus dem Blickwinkel des Kraftfahrers heraus gemacht worden seien und ein Verstoß dagegen für Radfahrer oft die naheliegendste Möglichkeit sei, einer Selbstgefährdung zu entgehen. Aus diesem Grunde wurde die Thematik in dem von der Deutschen Verkehrswacht gemeinsam mit der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und dem Bundesverkehrsministerium durchgeführten Symposium aus unterschiedlichster Sicht angesprochen. Vertreten war sowohl die Unfallforschung, die Straßenplanung, die Fahrzeugtechnik und die Polizei wie auch die Interessenvertreter der Rad- und der Autofahrer. Von vornherein war klar, dass ein Symposium dieser Art nicht dazu angetan sein konnte, "Patentlösungen" zu erarbeiten. Ziel der Veranstaltung war es vielmehr, das gegenseitige Verständnis der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmergruppen füreinander zu wecken bzw. zu fördern. Dabei wurde deutlich, dass auch die Problematik des "Rollenwechsels" keineswegs frei von Schwierigkeiten ist: Das Verhalten des möglicherweise überwiegenden Teils der Verkehrsteilnehmer ist nicht so sehr an einem Grundwissen und ein Grundverhalten gebunden, als vielmehr von der Art der jeweiligen Verkehrsteilnahme abhängig.
Kurzfassung auf Englisch: The performance which took place at Wiesbaden on the theme "Riding a Bicycle - But Safe" on Nov 16 and 17, 1987, was held to satisfy the security needs of an increasing bicycle traffic in the Federal Republic of Germany, but also to show the problems of the relations between bicycle population and other traffic member groups. Complaints were made in the early past like e.g. that bicycle rider’s create their own laws. The party concerned argue against that the traffic laws and regulations made from the point of view of car riders and violation is the obvious possibility to avoid self-endangering. Due to this reason this thematic was brought up under different aspects in a symposium held by the Deutsche Verkehrswacht together with the Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) an the Federal Ministry of Traffic Affairs. Also present were the Accident Research, the Street Planning, Vehicle Techniques and the Police as well es representatives of the interests of bicycle- an car riders. From the beginning it was clear that a symposium of this kind could not work out "licensed solutions", but the goal of this performace was to support and rouse mutual understanding between the different groups of traffic members. Hereby could be clearly seen that also the problematics of "Changing of Roll" is absolutely not free of difficulties: The attitude of probably the main part of traffic members is not linked to their basic knowledges and -behaviour, but much more to the kind of actual participation in traffic. Exactly the car drivers intend to accept the incorrectness and overtake irregular behaviour of the weaker traffic partners in the same moment when they ride a bicycle themselves or are pedestrians. A big step would have been done in case all traffic participants would take due note of this fact and would train their behaviour for mutual respect.