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Buch (Monographie) zugänglich unter
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Kriterien für Gestaltung, Einsatz und Sicherheit von alternativen Fußgängerüberwegen

Criteria for the design, evaluation and safety of alternative pedestrian crossings

Wiebusch-Wothge, Rainer


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Beinahe Unfall , Fußgänger , Fußgängerüberweg , Gestaltung , Sicherheit , Verfahren , Verhalten
Freie Schlagwörter (Englisch): Layout , Method , Near miss , Pedestrian , Pedestrian crossing , Safety
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 85 Sicherh.-Einrichtg. in der Verkehrsinfrastruktur
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Sonstige beteiligte Institution: Universität Bochum. Lehrstuhl für Verkehrswesen
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Forschungsberichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Bereich Unfallforschung
Bandnummer: 208
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1989
Publikationsdatum: 12.08.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Zur Quantifizierung eines Maßstabes für die Sicherheit von Fußgängerquerungen wurde eine Kombination aus Methoden wie Geschwindigkeitsmessungen, Verkehrsstrombeobachtungen und -mengenerhebungen mit Interaktionsbeobachtungen zwischen Fußgänger und Kraftfahrzeug (Konflikttechnik) an 12 umgestalteten Querungsanlagen im Vorher-Nachher-Vergleich angewandt. Als Gestaltungsmöglichkeiten wurden Aufpflasterungen sowie Einengungen auf eine Fahrspur und Mittelinseln berücksichtigt. Die Darstellung der Ergebnisse bezieht sich auf die Schwere der Konflikte zwischen Fußgänger und Kraftfahrzeug, die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge sowie auf die Akzeptanz der Fußgängerüberwege (Nutzungshäufigkeit). In einem Bewertungsansatz wurden die drei Größen zu einem Kennwert zusammengefasst, der das Ausmaß der Gefährdung wiedergibt. Da das Risiko für den Fußgänger, an alternativen Überwegen bei einer Kollision ums Leben zu kommen, um circa 10 Prozent geringer ist als am Zebrastreifen, wird der alternative Überweg als sinnvolle Ergänzung zum Zebrastreifen betrachtet.
Kurzfassung auf Englisch: Fifteen percent of all traffic accidents occurring in the Federal Republic of Germany's urban centers involve pedestrians. "Not paying attention to the motor vehicles" is the usual cause. This clearly shows that, particularly with regard to pedestrian behaviour in road traffic, designing safe pedestrian crossings has not been successful in the past. In order to quantify safety measures for pedestrian crossings, we combined some classical methods, such as vehicle speed measurements, traffic flow observations, traffic volume surveys, with observations of pedestrian and motor vehicle interaction made in a pilot study, in which twelve pedestrian crossings were compared before and after they were re-designed. This method of observation was developed on the basis of the "traffic conflict technique". The following designs were implemented, for the most part, on collector roads: - Raised pavements, raised pavements with zebra crossing, raised pavement with narrowing of the road on one or both sides - Narrowing down to one Jane and placement of traffic islands