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Buch (Monographie) zugänglich unter
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Erfahrungen mit Tempo 30-Regelungen aus dem Betrieb von Bussen im ÖPNV

Experiences with Tempo 30 : regulations on the operation of public transit buses

Bruder, Bernhard


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Bewertung , Bus , Entscheidungsprozess , Fahrer , Geschwindigkeitsbeschränkung , Insasse , Interview , Öffentlicher Verkehr , Organisation , Sicherheit , Verhalten , Verkehrsbeschränkung , Verkehrsuntersuchung , Wirtschaftlichkeit , Wohngebiet
Freie Schlagwörter (Englisch): Behaviour , Bus , Decision process , Driver , Economic efficiency , Evaluation (assessment) , Interview , Organization (association) , Public transport , Residential area , Safety , Speet limit , Traffic restraint , Traffic survey , Vehicle Occupant
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 73 Verkehrsregelung
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Handel, Kommunikation, Verkehr
Sonstige beteiligte Institution: Studiengesellschaft Nahverkehr (Berlin, West; Hamburg). Zweigniederlassung Nordrhein-Westfalen
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Forschungsberichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Bereich Unfallforschung
Bandnummer: 205
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1989
Publikationsdatum: 12.08.2015
Bemerkung: Außerdem beteiligt: Ingenieurbüro IBK (München); Invest-Industriemarktforschung Albin Weiß GmbH (München)
Kurzfassung auf Deutsch: Die rasche Verbreitung von Tempo 30-Gebieten seit 1985 hat in den Verkehrsbetrieben zu Widerständen geführt. Man befürchtet, dass Fahrzeitverluste und Komforteinbußen entstehen sowie für den Betreiber die Wirtschaftlichkeit verschlechtert wird. Das Vorhaben analysiert die Verbreitung der Tempo 30-Gebiete mit Buslinien sowie die Einschätzung der Verkehrsbetriebe und ermittelt mit einer detaillierten Untersuchung ausgewählter Buslinien die eigentlichen Auswirkungen. Wesentliche Untersuchungsergebnisse sind: 1. Die Verkehrsbetriebe beurteilen die Tempo 30-Gebiete überwiegend negativ, 2. Fahrzeitmessungen ergeben, dass je nach Maßnahmenintensität in den Tempo 30-Gebieten mit bis zu 30 Sekunden Fahrzeitverlusten auf 1.000 Meter zu rechnen ist. Im Vergleich zu weiteren Verlustzeiten haben die heutigen Tempo 30-Gebiete keinen wesentlichen Einfluss, 3. Befragungen der Fahrgäste und Fahrer zeigen, dass die Fahrgäste die Tempo 30-Gebiete im Linienverlauf erkennen und insbesondere die Erhöhung der allgemeinen Sicherheit als Vorteil nennen. Die Auswirkungen auf den Busverlauf werden von den Fargästen als ziemlich gering eingestuft. Die Fahrerbefragung ergab dagegen sehr widersprüchliche Antworten. Bei weiter zunehmender Einrichtung von Tempo 30-Gebieten und weiter zunehmender Maßnahmenintensität werden sich die Auswirkungen sicherlich nennenswert verstärken. Wichtig ist daher, die rechtzeitige Beteiligung der Verkehrsbetriebe sicherzustellen und ÖPNV-verträgliche Maßnahmen in diesen Gebieten vorzunehmen.
Kurzfassung auf Englisch: The fast pace at which the number of areas zoned for 30 km/h speed limits has been growing since March 1, 1985 has led to opposition by transportation companies. They fear losses in traveling time and reduced comfort, and are worried that the undertakings are likely to become less economical for the operators. This project has analysed the increase in the number of areas zoned for 30 km/h speed limits that have bus routes and the way the zoning has been evaluated by the transportation companies. A detailed study of selected bus routes was used to determine the actual effects.