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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2015/1455/


Verkehrs- und Unfallbeteiligung von Schülern der Sekundarstufe I

Zippel, Kurt ; Duchrow, Günter


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Analyse (math) , Interview , Jugendlicher , Schule , Statistik , Unfall , Verkehrsaufteilung , Verkehrsteilnehmer
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Adolescent , Analysis (math) , Interview , Modal split , Road user , School , Statistics
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 80 Unfallforschung
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 81 Unfallstatistik
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialarbeit
Sonstige beteiligte Institution: Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung (Hannover)
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Forschungsberichte der Bundesanstalt für Straßenwesen
Bandnummer: 221
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1990
Publikationsdatum: 12.08.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Im Rahmen einer schriftlichen Befragung konnten von rund 15.000 Schülern der Klassen 6, 8 und 10 aus den vier Landkreisen Ammerland, Holzminden, Northeim und Wesermarsch sowie aus den Städten Celle und Hannover Daten zur Verkehrs- und Unfallbeteiligung dieser Personengruppe erhoben werden. Die Befragung wurde im Schuljahr 1987/88 durchgeführt. Aufgrund des hohen Rücklaufs von 86,2 % aller angeschriebenen Schüler ergibt sich ein Befragungsumfang von 6,9 % aller Schüler der Klassen 6,8 und 10 in Niedersachsen. Die Verteilung der befragten Schüler auf die verschiedenen Schulformen spiegelt die niedersächsische Schullandschaft im Bereich der Sekundarstufe I gut wieder. Hinsichtlich der Unfallbeteiligung der Schüler wurde ermittelt, dass die amtlichen Zahlen über Verkehrsunfälle (der Polizei und der Unfallversicherungsträger) deutlich niedriger liegen als die Zahlen der von den Schülern genannten Unfälle. Ferner ist festzustellen, dass die Polizei in den städtischen Regionen wesentlich häufiger zur Unfallaufnahme hinzugezogen wird, als in den ländlich geprägten Regionen. Bezüglich der Verkehrsbeteiligung der befragten Schüler ist festzuhalten, dass sowohl die Dauer der Verkehrsbeteiligung als noch stärker die Art - das heißt die Verkehrsmittelwahl - durch das Alter, das Geschlecht, die besuchte Schulform und auch durch regionale Faktoren bestimmt werden. Diese Tatsache führte zu dem Ergebnis, dass über die Untersuchungsregionen hinausgehende generelle Aussagen zur Verkehrs- und Unfallbeteiligung kaum zu treffen seien. Effektive Unfallanalysen bedürfen der kleinräumigen Betrachtungsweise.
Kurzfassung auf Englisch: Based on a written survey of about 15,000 pupils (aged 12-16) in the sixth, eighth and tenth year of secondary education (first stage) from the rural districts of Ammerland, Holzminden, Northeim and Wesermarsch and the cities of Celle and Hanover, road usage and accident involvement data for this group was obtained. The survey took place during the 1987-88 school year. Due to the high rate of return of 86.2 % of all pupils addressed, a sample covering 6.9 % of all pupils in the sixth, eighth, and tenth year of secondary education in Lower Saxony resulted from the survey. The distribution of the pupils addressed among the various types of schools is a good reflection of the scenery of secondary education (first stage) in Lower Saxony. The accident involvement of the pupils revealed that the official road accident figures (police records, insurance claims) are clearly lower than the number of accidents reported by the pupils. It was further established that the police are more frequently called to accident scenes in urban than in rural areas. In respect of the road usage of the pupils addressed, the results revealed that not only the duration of road usage but also and to an even higher degree the type of road usage - i.e., modal split - is determined by age, sex, type of school and regional factors in particular. This finding led to the conclusion that general information on road usage and accident involvement applying to regions beyond those surveyed cannot be derived in this way. Effective accident analyses require a small-scale manner of consideration.