Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2015/1453/


Statistische Methoden zur Auswertung der Erhebungen am Unfallort

Statistical methods in the evaluation of statistical data on accident sites

Hautzinger, Heinz


Bookmark bei Connotea Bookmark bei del.icio.us
Freie Schlagwörter (Deutsch): Bewertung , Prognose , Statistik , Stichprobe , Untersuchung am Unfallort , Verfahren
Freie Schlagwörter (Englisch): Evaluation (assessment) , Forecast , Method , On the spot accident investigation , Sample (stat) , Statistics
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 81 Unfallstatistik
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 80 Unfallforschung
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialarbeit
Sonstige beteiligte Institution: Institut für Angewandte Verkehrs- und Tourismusforschung (Heilbronn)
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Forschungsberichte der Bundesanstalt für Straßenwesen
Bandnummer: 220
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1990
Publikationsdatum: 12.08.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Die laufenden Erhebungen am Unfallort im Raum Hannover werden seit 1984 nach einem theoretisch fundierten Stichprobenverfahren durchgeführt. Da die Stichprobe nicht "selbstgewichtend" (gleiche Erfassungschancen für alle Unfälle) ist, müssen in die Datenauswertung Gewichtungsfaktoren einbezogen werden. Die Notwendigkeit der Gewichtung resultiert einerseits direkt aus dem Erhebungsdesign und andererseits aus verfahrensbedingten Verzerrungen, durch welche vor allem schwere Unfälle in der Stichprobe überrepräsentiert sind. Es zeigt sich, dass durch eine Anpassung der gemeinsamen Verteilung der Merkmale Unfallschwere, Tageszeit und Ortslage an die entsprechende Verteilung der amtlichen Unfallstatistik für das Erhebungsgebiet eine wesentliche Verzerrungsreduktion und Genauigkeitsverbesserung bei den meisten Variablen erreicht werden kann. Nach dem Konzept der replikativen Stichproben lassen sich auch approximative Konfidenzintervalle für die zu schätzenden statistischen Maßzahlen (zum Beispiel Mittelwerte) berechnen. Dem Problem der Übertragbarkeit der Ergebnisse auf die Bundesrepublik Deutschland insgesamt wird breiter Raum gewidmet. Im Rahmen einer umfangreichen Fallstudie werden die vorgeschlagenen Auswertungs- und Hochrechnungsverfahren an praktischen Beispielen demonstriert.
Kurzfassung auf Englisch: The on-scene accident studies in the greater Hanover area, conducted on a continuous basis, are undertaken according to a theoretically founded sampling method since 1984. Since the random sample cannot be considered as "self-weighting" (equal coverage of all accidents), it is necessary to use weighting factors in the data evaluation. The necessity of weighting is a direct result of both research design and method-based distortions leading above all to an overrepresentation of serious accidents in the sample. By adjusting the joint distribution of the characteristics accident severity, time of day and location to the corresponding distribution of the official accident statistics for the survey area, a considerable reduction of distortion and better precision of most variables can be attained. Using the method of random sample replication, approximate confidence intervals can also be calculated for the statistics to be estimated (e.g. mean values). The problem of the applicability of the results to the whole of the Federal Republic of Germany is discussed at length. In the context of a comprehensive case study the proposed evaluation and extrapolation methods are demonstrated by means of practical examples.