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Buch (Monographie) zugänglich unter
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Methodische Weiterentwicklung von Ansätzen zur Bewertung und Beurteilung von Unfallfolgen

Methodical further development of accident consequences evaluation approaches

Busch, Susanne ; Kistler, Ernst


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Bewertung , Kosten , Medizinische Gesichtspunkte , Tödlicher Unfall , Unfall , Unfallfolgemaßnahme , Verfahren , Verletzung , Wirtschaft
Freie Schlagwörter (Englisch): Accident , Cost , Economics , Evaluation (assessment) , Fatality , Injury , Medical aspects , Method , Post crash
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 10 Wirtschaft und Verwaltung
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 80 Unfallforschung
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft
Sonstige beteiligte Institution: Internationales Institut für Empirische Sozialökonomie (Stadtbergen)
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Forschungsberichte der Bundesanstalt für Straßenwesen
Bandnummer: 219
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1990
Publikationsdatum: 12.08.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Zielsetzung des Projektes war die Weiterentwicklung der Unfallfolgenbewertung entsprechend neuerer Ergebnisse vor allem aus der Umwelt- und Gesundheitsökonomie, unter Beachtung objektiver wie subjektiver Bewertungsansätze und mit Schwerpunktsetzung auf Personenschäden. Vorgehensweise: Auswertung der vorliegenden Arbeiten unter inhaltlichen und methodischen Gesichtspunkten. Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen unter theoretischen Aspekten sowie unter Beachtung von Möglichkeiten und Problemen der Datenverfügbarkeit. Zentrale Ergebnisse: Ansatzpunkte, die gängige Unfallfolgenbewertung sowohl in theoretischer als auch in methodischer Hinsicht neu zu überdenken, wurden vor allem in folgenden Bereichen identifiziert: 1. Kosten der medizinischen Behandlung: Bei der Erfassung der Behandlungskosten von Unfallopfern wäre ein Verfahren wünschenswert, das auf vorhandenem Datenmaterial aufbaut und die angefallenen Behandlungskosten differenzierter als die Zweiteilung in Schwer- und Leichtverletzte vornimmt. Hier würden sich zunächst vor allem ICD-basierte Fallpauschalen anbieten. 2. Kosten der Invalidität: Zur Ermittlung der langfristigen Kosten von unfallbedingten Invaliditätsfällen bietet sich die Ermittlung und die Bewertung solcher dauerhafter Unfallfolgen auf der Basis von Funktionsniveaueinschränkungen an. Im Vergleich zum Grad der Minderung der Erwerbsfähigkeit ermöglicht diese Vorgehensweise eine realistische Einteilung der unterschiedlichen Grade langfristiger Beeinträchtigungen. 3. Kosten unfallinduzierter Todesfälle: Als Alternative zur Berechnung der Kosten unfallbedingter Todesfälle mit Hilfe des Ertragswert- beziehungsweise Kostenwertansatzes besteht die Möglichkeit zur Ermittlung eines subjektiven Wertansatzes. Diese, zumindest im deutschsprachigen Raum noch wenig berücksichtigten Verfahren, versuchen auf der Basis von Marktbeobachtungen beziehungsweise Befragungen den Wert eines Menschenlebens zu ermitteln. Verfahren aus der Umweltökonomie haben gezeigt, dass inzwischen verfeinerte Instrumentarien entwickelt wurden, dass auch empirische Untersuchungen im Bereich der Verkehrsunfälle durchgeführt werden sollten.
Kurzfassung auf Englisch: Objectives: Further development of the evaluation of accident consequences on the basis of recent findings, especially in the fields of environmental and health economy, with due regard to the value added vs. the willingness-to-pay-method and emphasis on casualties. Procedure: Evaluation of the available literature from the viewpoint of content and method. Elaboration of improvement proposals from the theoretical viewpoint and that of taking the possibilities and problems of data availability into account. Central results: Starting points to reconsidering the conventional evaluation of accident consequences both from the theoretical as well as the viewpoint of method have been identified, especially in the following areas: - Medical treatment costs: In order to survey the medical treatment costs of accident victims, a procedure taking the available data material into consideration and discriminating between treatment costs to a greater extent than given by the classification into major and minor injuries would be desirable. The ICD based flat rate per case might be primarily considered in this context. - Costs of disablement: In order to determine the long term costs of disablements resulting from accidents, the determination of permanent accident consequences on the basis of the degree of the functional impairment offers a possibility. Compared with the degree of the reduction of earning capacity, this procedure enables a more realistic classification of the various degrees of long term disabilities.