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Buch (Monographie) zugänglich unter
URL: http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2015/1427/


Einteilung von Verkehrsräumen nach Sicherheitsrisiken für Kinder

Establishment of road space categories according to childrens' safety risks

Henning-Hager, Ulrike ; Matthes, Ulrike ; Versteegen, Dorothee


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Freie Schlagwörter (Deutsch): Kind , Risiko , Sicherheit , Verkehr , Verkehrszusammensetzung , Wohngebiet
Freie Schlagwörter (Englisch): Child , Residential area , Risk , Safety , Traffic , Traffic composition
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 80 Unfallforschung
Institut: Sonstige
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialarbeit
Sonstige beteiligte Institution: Prognos AG
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Forschungsberichte der Bundesanstalt für Straßenwesen
Bandnummer: 233
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1991
Publikationsdatum: 10.08.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel des Forschungsprojekts ist es, vorliegende Verkehrsraumkategorien, insbesondere das 4-Kategoriensystem (Arnold, Hohenadel, 1983), zu prüfen und weiterzuentwickeln, vor allem ist zu prüfen, inwieweit diese Kategorien, die weitgehend auf Plausibiltätsüberlegungen hinsichtlich der Gefährdungswahrscheinlichkeit von Kindern im Alter von 3-14 Jahren in verschiedenen Verkehrsräumen beruhen, Verkehrs- und Gefährdungsverhältnisse adäquat widerspiegeln. Grundlage der Untersuchung ist - eine Literaturanalyse und - eine Unfallerhebung von Kinderunfällen in Hannover. Die Literaturanalyse konzentriert sich auf - die Darstellung vorliegender Ansätze und - die Identifizierung von Kenngrößen zur Verkehrsraumkategorisierung. Die Ergebnisse der Unfallauswertung liefern zusätzlich Anhaltspunkte und Kriterien zur qualitativen Überprüfung der Verkehrsraumkategorien. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass es sinnvoll ist, ein zweistufiges Kategoriensystem einzuführen, das sich an den Zielgruppen des Verkehrsraum-Konzepts orientiert: - den Laien (Eltern, Lehrer, Erzieher, Kinder); - den Fachleuten (Verkehrssicherheitsbeauftragte, Moderatoren, Polizei). Auf der 1. Stufe (Zielgruppe: Laien) werden nur zwei Grobkategorien (1/2 und 3/4) unterschieden. Diese Kategorien sind für Laien klar voneinander unterscheidbar. Auf der 2. Stufe werden diese Verkehrsraumkategorien anhand zusätzlicher Kenngrößen (Alter des Kindes, siedlungsstrukturelles Umfeld, Variabilität der Verkehrsstruktur) weiter differenziert (Zielgruppe: Fachleute). Abschließend werden Anregungen für die Verkehrssicherheitsarbeit gegeben.
Kurzfassung auf Englisch: The objective of the research project is the checking and further development of the presently defined road space categories, the four-category system in particular (Arnold, Hohenadel, 1983). The extent to which these categories, based primarily on plausibility considerations concerning the probability of risks to children in the age group 3-14 years in various road areas, adequately reflect traffic conditions and hazards needs to be checked in particular. The study is based on - an analysis of the literature, and - a survey of child accidents in Hanover. The analysis of the relevant literature concentrates on - the representation of the approaches used, and - the identification of characteristics for the categorisation of road areas. The study resulted in the finding that an introduction of a twostep system of categories would be a meaningful procedure, oriented towards the following road space concept target groups: - laymen (parents, teachers, educators, children) - specialists (road safety officers, moderators, police). The first step (target group: laymen) distinguishes between two rough categories (1/2 and 3/4), clearly distinguishable by laymen. The second step gives a further differentiation (target group: specialists) based on additional characteristics (age of child, environment resulting from the settlement structure, variability of traffic structure). The report concludes with suggestions for future traffic safety efforts.