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Buch (Monographie) zugänglich unter
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Sehvermögen von Pkw-Fahrern : eine empirische Untersuchung über die Tagessehschärfe und die Dämmerungssehschärfe von Pkw-Fahrern aus dem Kölner Stadtgebiet

Joo, Sabine ; Röhrig, Günter

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Blendung , Dämmerung , Fahrer , Medizinische Untersuchung , Nacht , Pkw , Sehvermögen
Freie Schlagwörter (Englisch): Car , Driver , Dusk , Glare , Medical examination , Night , Vision
Collection: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 83 Unfall und Mensch
Institut: Abteilung Fahrzeugtechnik
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Forschungsberichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Bereich Unfallforschung
Bandnummer: 191
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1989
Publikationsdatum: 28.05.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Im Winter 1987/88 wurden im Kölner Stadtgebiet anlässlich polizeilicher Verkehrskontrollen von 1.086 angehaltenen Pkw-Fahrern 661 für einen anonymen Sehtest gewonnen. Der Sehtest umfasste die Tagessehschärfe und die Dämmerungssehschärfe mit und ohne Blendeinwirkung. Im Fragebogen wurde nach Sehhilfen, der subjektiven Sehleistung, der letzten Sehkontrolle, der Jahreskilometerleistung und ihrem Anteil an Dunkelfahrten gefragt. Während die Mindestnormen, die für Führerscheininhaber an die zentrale Tagessehschärfe gestellt werden, von nahezu allen untersuchten Pkw-Fahrern erreicht wurden, fielen die Resultate für die Dämmerungssehschärfe schlechter aus. Legt man die im BGA-Gutachten vorgeschlagenen Mindestwerte zu Grunde, wurden sie ohne Blendeinwirkung von 90 % und mit Blendeinwirkung von 65 % erreicht. Ältere Pkw-Fahrer und Brillenträger schnitten besonders schlecht ab. Die Befragung ergab, dass ein großer Teil (80 %t) sich in kürzeren Zeitabständen die Augen untersuchen lässt, unabhängig vom Alter und ob Brillenträger oder nicht. Diejenigen, die über eine schlechte Dämmerungssehschärfe verfügen, gaben an, signifikant seltener bei Dunkelheit zu fahren als diejenigen, die bei Nacht gut sehen können.
Kurzfassung auf Englisch: In the winter of 1987/88, 661 of 1086 car drivers stopped in police traffic controls in the Cologne municipal area agreed to participate in an anonymous vision test. The test covered daylight visual acuity and twilight visual acuity, with and without glare. The survey posed questions regarding aids to vision, subjective visual capacity, the driver's last vision test, their annual mileage and the share of this taken up by driving in the dark. While almost all drivers tested met the minimum standards required of driving licence holders for central daylight visual acuity, the results for twilight visual acuity were worse. If the minimum standards suggested in the Federal Health Office report are taken as a basis, these limits were achieved in 90% of cases without glare and 65% with glare. The results for older car drivers and wearers of glasses were particularly poor. The survey showed that a large percentage (80%) of those questioned have their eyes tested at frequent intervals, irrespective of their age and whether they wear glasses. Those with poor twilight visual acuity indicated that they drive significantly less frequently in the dark than those who see well under such conditions.