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Report (Bericht) zugänglich unter
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Zweischichtiger offenporiger Asphalt in Kompaktbauweise

Double layered open-pored asphalt in a compact construction method

Ripke, Oliver

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Deckschicht , Dränasphalt , Einbau , Herstellung , Zwei , Schicht , Bauweise , Dichte , Bauweise , Verdichtungsgrad , Hohlraumgehalt , Rauninhalt , Rauminhalt , Deutschland , Forschungsbericht , Versuchsstrecke
Freie Schlagwörter (Englisch): Wearing course , Porous asphalt , Laying , Manufacture , Two , Layer , Construction method , Density , Rate of compacition , Porosity , Volume , Germany , Research report , Experimental Road
Collection 1: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 10 Wirtschaft und Verwaltung
Collection 2: BASt-Beiträge / ITRD Sachgebiete / 60 Unterhaltung
Institut: Abteilung Straßenbautechnik
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Reihe S: Straßenbau
Bandnummer: 49
ISBN: 978-3-86509-626-5
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 02.08.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Im Zuge der Grunderneuerung der BAB A30 zwischen km 67 und km 104 wurde im Bereich Osnabrück eine zweischichtige offenporige Deckschicht eingesetzt. Dabei kamen in zwei Bauabschnitten unterschiedliche Einbaukonzepte zum Einsatz. Ein Bauabschnitt wurde in Kompaktbauweise "Heiß in Heiß" unter Verwendung eines Modulfertigers eingebaut, der zweite in herkömmlicher Bauweise "Heiß in Kalt".rnDie Konzeption des Mischguts war identisch. Verwendet wurde offenporiges Mischgut 0/8 in der oberen Schicht und 0/16 in der unteren. Die Festlegung der Schichtdicken erfolgte durch das Einbaugewicht, so dass im Abschnitt im Kompakteinbau Dicken von 2,5 cm oben und 5,5 cm unten resultierten. Der herkömmliche Abschnitt war durch reduzierte Einbaugewichte mit insgesamt 7,5 cm etwas dünner. Als Bindemittel wurde ein höher polymermodifiziertes PmB 40/100-65H eingesetzt. Der Mineralstoff der im offenporigen Mischgut generell dominierenden gröbsten Kornklasse war Quarzporphyr. Die Ergebnisse der Mischgutuntersuchungen zeigten in beiden Abschnitten geringe Abweichungen von den Vorgaben. Kritischer Punkt sind die volumetrischen Verhältnisse dieser Bauweise. Die Bestimmung sowohl der Bezugsraumdichte am Marshall-Probekörper des Mischgut OPA 0/16, wie auch der Raumdichte an den Bohrkernscheiben beider verwendeter Mischgutsorten ist als problematisch anzusehen. Dies führt zu ungewohnten Werten für Verdichtungsgrad und Hohlraumgehalt, die eine Bewertung erschweren. Das Verdichtungskonzept des Kompakteinbaus führte zu insgesamt guten Ergebnissen, die hohen Verdichtungsgrade der unteren Schicht traten auch bei anderen Baumaßnahmen auf und sind, aus den oben genannten Gründen, für diese Bauweise symptomatisch. Beim konventionellen Einbau ist das Verdichtungsniveau, vor allem der oberen Schicht, unzureichend. Dies ist auch auf die hier sehr inhomogene Oberfläche mit größeren Vertiefungen zurückzuführen. Diese haben bei den durch die geringe Einbaudicke sehr dünnen Bohrkernscheiben großen Einfluss auf die Raumdichte und somit auf den Verdichtungsgrad. Die Auswirkungen auf die Dauerhaftigkeit hinsichtlich Kornausbruch müssen beobachtet werden. Für zukünftige Baumaßnahmen sollte die Raumdichtebestimmung der Probekörper überdacht werden, um bauvertragliche Probleme im Vorfeld zu vermeiden. Denkbar ist eine Umhüllung der Körper, um eine Tauchwägung zu ermöglichen. Die entsprechende europäische Norm schreibt allerdings Ausmessen vor. Die beiden Abschnitte wurden 2004 beziehungsweise 2005 eingebaut und die Langzeitbeobachtung wird zeigen, ob sich die erhoffte Verbesserung der Nutzungsdauer durch ein verzögertes Verschmutzungsverhalten der zweischichtigen Bauweise einstellen wird und ob Unterschiede in den beiden Bauweisen auftreten. Zum jetzigen Zeitpunkt sind Vorteile für den maschinentechnisch aufwändigen Kompakteinbau zu sehen. Zu bedenken ist hierbei, dass sich diese Aussage auf den Vergleich jeweils einer einzelnen Baumaßnahme stützt. Zur abschließenden Beurteilung müssen auch andere Erfahrungen einfließen.
Kurzfassung auf Englisch: In the course of the renewal of the BAB A30, a double layered open-pored upper layer was inserted between km 67 and km 104 in the vicinity of Osnabrueck. Different installation designs were used in two construction segments. One construction segment was installed in a compact method of construction known as "hot in hot" using a module finisher, the second in the usual method of construction "hot in cold." The mixture composition was identical. An open-pored mixture 0/8 was used in the upper layer and 0/16 in the lower layer. The determination of the layer thickness took place through the installation weight resulting in a thickness of 2.5 cm at the top and 5.5 cm at the bottom in the compactly installed segment. The segment installed in the usual way was somewhat thinner due to reduced installation weights of a total of 7.5 cm. PmB 40/100-65H was used as a binder in a version that was more highly polymer modified. The mineral substance in the roughest grain class generally dominating the open-pored mixture was quartz porphyr. The results of the investigation of the mixture showed slight deviations from the information provided in both segments. A critical point are the volumetric conditions of this method of construction. Determining both the referential spatial density on the Marshall specimen of the mixture OPA 0/16 as well as the spatial density on the drilling core disks of both mixture types used in considered problematic. This leads to unusual values for the degree of compacting and hollow space content, which make an evaluation more difficult. The compacting concept of the compact installation led to good results on the whole, the high degrees of compacting in the lower layer also occurred in the case of other construction measures are symptomatic for this method of construction for the above mentioned reasons. In the case of conventional installation, the compacting level, particularly in the case of the upper layer, is insufficient. This is also due to the great lack of homogeneity of the surface with large hollow spaces. These have a large influence on the spatial density due to the low installation thickness of very thin drilling core disks and thus on the degree of compacting. The effects on the durability as far as grain fracture is concerned have to be observed. The determination of spatial density of the specimens for future construction measures has to be thought over to avoid problems with construction contracts in the run up phase. Covering the body to enable a dipping and weighing is feasible. The corresponding European standard, however, prescribes measuring it out. Both segments were installed in 2004 or 2005 and long term observation will show whether the expected improvements in duration of use through delayed contamination behaviour of the double layered method of construction will occur and whether there will be differences in the two construction methods. At present advantages can be observed for compact installation which is mechanically more laborious. What has to be considered here is that this statement depends on the comparison of one individual construction method with another. Other experiences must be included for a final assessment to be made.